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Geschichte und Technik

Der VW 183 Iltis ist ein Geländewagen, der 1975 durch die Bundeswehr in Auftrag gegeben wurde um, den DKW Munga und den VW 181 abzulösen.

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DKW-Munga-300x200 in Geschichte und Technik

Als Urvater kann wohl der Kübelwagen VW 82 bezeichnet werden. Der Iltis wurde durch die Bundeswehr offiziell unter dem Namen „LKW 0,5t tmil gl“ geführt und als Führungs- und Fernmeldefahrzeug, als Panzerjäger und für den Verwundetentransport eingesetzt.

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Er wurde auch für den zivilen Markt produziert, fand allerdings keinen nennenswerten Absatz, da er zu teuer war.

Der Iltis wurde nicht bei VW in Wolfsburg entwickelt und produziert, sondern bei Audi in Ingolstadt. Dort erreichte er im Zeitraum von 1979 – 1983 eine Stückzahl von weniger als 9000 Stück. Nach Einstellung der Produktion bei VW wurde die Fertigungsanlage an das kanadische Unternehmen Bombardier verkauft. Die Produktion des Iltis erfolgte dann in Brüssel für die kanadischen und belgischen Streitkräfte. Dort wurden dann nochmals ca. 6000 Iltisse mit kleinen Veränderungen produziert.

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Angetrieben wird der Iltis vorwiegend durch einen 1,7 ccm wassergekühlten Vierzylinder Otto-Reihenmotor mit 55 kW. Eine geringe Stückzahl wurde allerdings auch mit einem 1,6 ccm Turbodiesel mit 52 kW produziert.

Alle Iltisse besitzen einen zuschaltbaren Allradantrieb, Differentialsperre und einen Geländegang. Der Iltis ist äußerst geländegängig, was er bei der Rallye Dakar 1980 unter Beweis stellte. Er belegte den ersten, zweiten, vierten und neunten Platz.

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Zu erwähnen bleibt noch, dass der Iltis eine Bordspannung von 24 V besitzt und cleverer Weise die Batterieabdeckung gleichzeitig als Schwallblech für den Kühlergrill bei Wasserdurchfahrten dient. Türen und Verdeck sind abnehmbar und die Frontscheibe lässt sich abklappen.

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